Am vergangenen Freitag starb Adam Yauch alias MCA. Der Musiker und Visionär, der mit den Beastie Boys in den 80er Jahren HipHop-Geschichte schrieb, erlag im Alter von nur 47 Jahren seinem Krebsleiden. Die Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch die Social Networks. Auch auf meiner Facebook-Startseite tauchten plötzlich die Videos zu „Sabotage“, „(You Gotta) Fight For Your Right (To Party!)“, „No Sleep ‘Till Brooklyn“ und „Intergalactic“ auf. Dieses Phänomen ist derzeit auch schon in den Download-Chart zu beobachten, denn dort wurden, wie Media Control berichtet, am Wochenende 200 Mal so viele Alben der weißen Rap-Pioniere runtergeladen, wie in der Woche zuvor.

Besonders beliebt die Debüt-Platte der Jungs „Licensed To Ill“. Aber auch „Ill Communication“, „Hello Nasty“ und ihr jüngstes Werk „Hot Sauce Committee Part Two“ erfreuen sich reger Beliebtheit. Natürlich haben echte Fans die Alben sowie schon im Regal zu stehen und unbestritten sollte man seinen Idolen lieber zu Lebzeiten huldigen – aber ist so ein Ansturm nicht auch eine moderne Art der Anteilnahme und Beileidsbekundung?! Ich für meinen Teil habe an dem Tag auch die alten Platten hervorgekramt und die eine oder andere längst vergessene Musikperle (wieder)entdeckt.

Mit Adam Yauch ging ein Revolutionär viel zu jung von uns, doch mit den Songs, die auch heute noch auf jeden guten Party nicht fehlen dürfen, hat er sich unsterblich gemacht. R.I.P. MCA.

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