Ach Scheiße. Das ist meine unbeholfene Reaktion auf Nachrichten, die einen aufgrund ihrer Konsequenzen für die jeweilige Person irgendwie ratlos machen. Rudi Assauer hat Alzheimer, wie er jetzt den Medien offenbarte und auch wenn die Krankheit noch im Anfangsstadium ist, so macht ihm das Ganze wohl schon jetzt sehr zu schaffen. Der einstige Frauenheld und Zigarrenliebhaber hat das Autofahren aufgegeben und ist bei seiner Tochter eingezogen, wohl weil er merkt, dass bald nichts mehr so sein wird, wie es mal war. Bei seiner verstorbenen Mutter und seinem Bruder musste er schon mitansehen, was die Krankheit aus einem Menschen macht und die Vorstellung, dass auch er sich bald an nichts mehr aus seinem Leben erinnern wird, ist wirklich niederschmetternd. Deshalb schreibt der 67-Jährige nun vermutlich an seinen Memoiren, um das, was dem einstigen Fußballmanager noch im Kopf ist, auf Papier zu bannen. Darin wird dann auch zu lesen sein, dass seine Ehe mit der 21 Jahre jüngeren Britta nicht mal ein Jahr gehalten hat – vielleicht auch eine Konsequenz der Krankheit. Ach Scheiße.

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