Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, ein Buch das vor  Jahren geschrieben wurde und dessen Kapitel noch lange nicht abgeschlossen sind. Wirklich clean war Christiane F. eigentlich nie, da sie ohne Methadon einfach nicht leben konnte. Doch ihr nunmehr 11 jähriger Sohn Elias gab ihr bis dato immer genügend Kraft, um sich nicht komplett aufzugeben.

Letzteres ist jetzt geschehen. Mit ihrem Freund wollte sie in die Niederlande auswandern und als das Jugendamt von ihren Plänen erfährt, nehmen sie ihr da Kind weg. Schließlich entführt sie ihren eigenen Sohn und flüchtet mit ihrer kleinen Familie ins beschauliche Amsterdam. Dort soll sie zuletzt nur noch gekifft, gesoffen und lethargisch im Bett gelegen haben. Zum Glück hat sie trotz ihrer benebelten Situation eingesehen, dass sie ihrer Mutter-Rolle nicht mehr gerecht wird und hat den Jungen im Juni 2008 freiwillig ans Jugendamt zurückgegeben.

Aktuell sich Christiane F. in der Szene am Kottbusser Tor in Berlin zu dröhnen. Es ist wirklich traurig mit anzusehen wie eine scheiß Droge über einen Menschen gesiegt hat und ich muss ehrlich zu geben, dass ich damit schon gerechnet habe, denn in den letzten Fernseh-Interviews bei Maischberger oder Stern TV hat sie wirklich nicht den stabilsten Eindruck gemacht. Wenn man bereits in frühester Kindheit, quasi in den prägenden Jahren, mit so einem Scheißzeugs in Kontakt kommt hat man später anscheinend noch schlechtere Karten jemals wieder auf die normale Bahn zu geraten….aber eine vorwurfsvolle Frage stellt der Pottschalk doch noch zum Schluß:“Warum zieht ein ehemaliger Junkie in Europas Drogenhölle Nr.1?”

Bild via ARD Sendung “Menschen bei Maischberger” und News via RP-Online