Photo by: KGC-104147/starmaxinc.com 2010 ALL RIGHTS RESERVED 2/18/10 Lindsay Lohan out and

Erzähl uns doch mal was neues Lindsay Lohan, dachte sich der Pottschalk als er von ihrer exklusiven Beicht-Stunde mit der britischen Zeitung “The Sun” erfuhr. Obwohl jetzt nicht wirklich neue schockierende Fakten ans Licht kamen, ist es sehr interessant zu erfahren wo und vor allen Dingen wie Lindsay sich jetzt sieht. Nach ihrem Messie-Outing bei “The Insider”, gibts nun die zweite persönliche Offenbarung von Frau Lohan. Um jegliche “Mißverständnisse” auszuschließen, hat der Pottschalk sich die Mühe gemacht und das Interview mal komplett übersetzt.

Warum ihr Vater für den Absturz verantwortlich ist:

“Als mein Vater an die Öffentlichkeit ging, war ich endgültig am Boden. Ich habe intensiv Substanzen mißbraucht und es war nicht die Antwort auf meine Probleme. Ich habe versucht meine Probleme mit Alkohol, Kokain und bewußtseinsverändernden Substanzen zu kaschieren. Nun bin ich an einer Stelle angelegt, wo ich gar nichts brauche und ich erlebe wieder Emotionen, weil ich es so wollte. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und bin nun gesünder und glücklicher. Ich wollte nicht all das verlieren für das ich gearbeitet habe und bin froh noch mein ganzes Leben vor mir zu haben.”

Die geläuterte Lindsay klingt fast zu schön, um wahr zu sein oder?! Aber es kommt noch besser:

“Bewußtseinsverändernde Substanzen sind so gefährlich. Wenn ich anderen und ganz besonders Teenagern damit helfe meine Erfahrungen zu teilen, dann werde ich damit weitermachen. Ich habe ein paar schreckliche Fehler gemacht, aber ich habe daraus gelernt und das hat sicher mein Leben gerettet.”

Hauptsache weg!! Lindsay als Dauergast in der Reha..

“Ich bin 3 mal zur Reha gegangen. Beim ersten Mal habe ich mich eingecheckt, weil ich Ambien genommen habe. Es ist ein Schalfmittel, aber davon kann man Halluzinationen bekommen. Ich habe mir ein Bad eingelassen und bin auf dem Boden eingeschlafen und dann ist die Badewanne übergelaufen.  Als ich aufgewacht bin hatte ich soviel Angst, dass ich meinen Therapeuten angerufen und gesagt habe:”Kann ich irgendwo für einen Monat weg gehen? Ich bin in der Gesellschaft von schlechten Menschen und muss auf mich aufpassen. Ich war entsetzt, also habe ich mich dorthin begeben.”

Wie konnte es soweit kommen?!

“Ich war an einem Punkt wo ich nicht wußte, wie man “Nein” sagt und ich wollte es allen Recht machen. Ich habe Pop-Musik und Filme gemacht, Ich war und dachte ich kann ausgehen, Spaß haben und dann am nächsten Tag einfach weiterarbeiten. Ich war auf dem Weg nach unten und ich habe den Bezug zu mir selbst verloren.”

Als Lindsay von der Polizei mit Kokain erwischt wurde:

“Es war in meiner Handtasche und ich war mit Freunden unterwegs. Ich hab nicht versucht die Polizei zu belügen. Auf Grund meines Vaters wußte ich, was Kokain anrichten kann. Ich habe es trotzdem versucht, weil ich trotzig und dumm war und sehen wollte, wie es so ist. Es ist nichts, was ich jemals wieder machen möchte. Ich habe mich wie Scheiße gefühlt. Ich hab mich nicht mehr für mich selbst interessiert. Ich bin eh aufgedreht und habe diese Art von Persönlichkeit, da brauche ich sowas nicht.”

Wie es mit Lindsay weitergeht und was sie sich für die Zukunft vorgenommen hat:

“Ich darf trinken, aber ich kenne meine Grenzen. Es gibt  gewisse Situationen, wo ich Verpflichtungen hab. Es gibt keinen Grund, um zu trinken, weil ich mich dann am nächsten Morgen wie Scheiße fühle. Ich habe meine Grenzen gelernt und ich habe mit den Leuten reinen Tisch gemacht, die es definitiv nicht gut mit mir meinten. Viele Menschen in Los Angeles sind sehr selbstzerstörerisch. So hart zu feiern lohnt sich definiti nicht. Es lohnt sich das Leben zu leben und es gibt soviel zu machen und zu erfahren, es ist wunderbar!”

Sollte sich die Schauspielerin Lindsay Lohan wirklich um 180 Grad gedreht haben und es sich hier um kein einstudiertes Interview von ihrem PR-Manager handeln, dann kann man ihr an dieser Stelle wirklich gratulieren. Auch wenn sie in ihren Aussagen gerne mal die anderen Umstände wie ihren Vater, die falschen Freunde und so weiter verantwortlich macht, so ist hier eine gewisse Einsicht zu erkennen. Der Pottschalk kann auf das ganze “Lindsay-Drama” in Zukunft gerne verzichten, denn irgendwann muss auch einfach mal Schluß sein…