“Aua….”

Nicht nur Dieter Bohlen und Bushido können Bücher schreiben, sondern auch ein “berühmt”-berüchtigter Schlagerstar namens Michael Wendler. Dabei haben wir gerade mal seine schreckliche Selbstinszenierungs-Show “Der Wendler Clan” auf Sat 1 ausgestanden und nun macht er den Buchmarkt unsicher.

Ob die “Faust des Schlagers” wirklich Besteller-Potential hat?! Bei den unverbesserlichen “Wendler-Fans” steht das Werk garantiert schon auf dem Einkaufszettel. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, wenn sich einige Damen an den Brusthaaren des Michael W. erfreuen, dann will ich ihnen den Spaß mal nicht vermiesen.

Der Pottschalk hält vom Michael Wendler aber gar nicht viel und am liebsten einen Abstand, der sogar die Länge seiner Brusthaare übersteigt. Also mind. 4 km! Bei seinem Buch handelt es sich natürlich um eine Biographie und dort wird auch erklärt, wie er durch die Schulden seines Vaters in die Privat-Insolvenz getrieben wurde. Der Papa Wendler war ein Unternehmer, hatte eine Spedition und irgendwie sind die Millionen von Schulden dann bei seinem Sohn aufgelaufen.

Das er sich bei diesen beschissenen Vorrausetzungen wieder ein Vermögen erarbeitet und nicht aufgegeben hat, finde ich schon respektabel. Trotzdem finde ich den selbsternannten König des Popschlagers rein “menschlich” immer noch extrem fremdschäm-blamabel. Der Titel und das Cover des Buches gehen doch mal gar nicht und der Pottschak ist erleichert, dass er die “Boxhandschuhe” angezogen hat, denn sonst hätte ich ihm fast noch unterstellt, dass sich “der Wendler” jetzt für “den neuen Goethe” hält.

Wegen “Faust” und so, ihr wißt schon, der Klassiker vom alten Goethe. Falls es für uns ganz schlecht laufen und sich das Buch (erscheint am 22.03.2010)  “zu gut” verkaufen sollte, dann droht uns bestimmt noch der “Wendler Kinofilm – Ich ändere mich nicht!” Bitte, bitte nicht so ein grausiges Leindwand-Debakel Herr Eichinger….