Lady Gaga works some yellow hair extensions into her outfit for her gig at the Radio City Music Hall

Auf den ersten Blick offenbart Lady Gaga damit den größten Widerspruch an sich, denn warum zeigt sie sich sonst in so ausgefallenen Klamotten und offenbart jedes noch so prekäre Geheimnis aus ihrem Sex-Leben? In der US-Talkshow versuchte Stefani Germanotta wieder einmal zu erklären, dass es zwischen ihr und der vermeintlich dargestellten Lady Gaga keinen Unterschied gibt.

“Wer schön sein will muss leiden, aber der Leidtragende sieht nur in den seltensten Fällen schön aus…”
Lady Gaga, Not Making Anyone Gaga

Sie sieht sich als Performance-Künstlerin, deswegen rechtfertigt sie ihr “Auftreten” folgendermaßen:“Jedes Stück von mir ist der Liebe und der Kunst gewidmet.” Außerdem sieht sich Lady Gaga nicht nur als Song-Schreiberin, sondern auch als Tochter und Schwester. Damit will sie uns wohl sagen, dass sie ein Mensch wie jeder andere ist und ihre Kunst demnach ihr Leben darstellt. Auf jeden Fall ist Gaga unkopierbar und allein die Tatsache, dass man bei jedem durchgeknallten Outfit eines Pop-Stars ihren Namen in Erwägung zieht, beweist ihren gefestigten Status in der Pop-Landschaft. Trotz aller Lästereien kann mir ihr den folgenden Satz nicht verwähren:”Sie hats einfach geschafft!”

Lady Gaga Hits Manhattan!

Ohne diese Polarisation und so manchen Hohn wäre sie jedenfalls nie so weit gekommen. Deswegen hat der Pottschalk auch kein schlechtes Gewissen, wenn er auch in Zukunft die seltsamen anmutenden Ausmaße ihre Kunst veräppelt, denn dafür bin ich schließlich da ;-)