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Ja manche Menschen sehen einfach am besten aus, wenn sie gar nichts anhaben. Diese Tatsache ist wirklich Geschlechter übergreifend und nachdem sich soviele weibliche Damen in der letzten Zeit oben ohne für irgendwelche Magazine entblättert haben, sind jetzt endlich mal die Männer an der Reihe. Johnny Depp hat sich für das aktuelle GQ-Cover halb nackt gemacht, was wiederum eine gewisse Ironie impliziert, da er zum best “angezogensten” Mann gewählt wurde.

Soll das etwa heißen, dass Männer am besten aussehen wenn sie nackt sind? Hoffentlich setzt sich dieser Dress-Code bei den nächsten Oscar-Verleihungen durch. Hugh Jackman, George Clooney, Brad Pitt, Gerard Butler (ich muss den Namen üben!) und natürlich auch unser Johnny Depp lassen ihre Klamotten einfach weg. Diese blöden schwarzen Anzüge kann doch eh keiner mehr sehen! Langweilig, während sich die holde Weiblichkeit mit den wunderschönsten Kleider schmückt, treten die Herren halt als griechische Athleten der Antike auf.

So jetzt hat der Pottschalk aber genug über die männliche Nacktheit schwuliert. Jetzt kann man ihn natürlich wieder unterstellen, dass er was “nackte Promis” anbegeht mit zweierlei Maß misst. Wenn Frauen sich entkleiden ist es billig und wenn Männer sich ausziehen ist es cool?! Man bist du schwul!! Ne, ne so einfach ist das nicht, denn hier ist ganz einfach die “Quantität” ausschlag gebend. Wenn sich ab heute jeder zweite Promi-Kerl halbnackt auf einem Cover präsentieren würde, dann wäre der Pottschalk genauso genervt.

Das läuft halt genauso ab wie in der freien Markwirtschaft, je größer das Angebot desto billiger wird der Preis!! Was für ein Argument, damit hat sich der Pottschalk endgültig den Purlitzer-Preis verdient…

Cover via GQ