"A Mother's Day Salute To TV Moms" - Arrivals

“California Dreamin” oder “Dream a little Dream” waren für mich bis dato immer wunderschöne und vor allen Dingen unschuldige Hippie-Klassiker. Doch das Enthüllungsbuch “High on Arrival” von Mackenzie Phillips zeigt, dass das Leben mit dem Papa von “The Mamas and the Papas” alles andere als traumhaft war, sondern viel mehr einem einzigen Alptraum glich. John Phillips war zu seiner schlimmsten Zeit ständig auf Drogen, außer Kontrolle und quasi am Rande dee menschlichen Vernunft. Der vorläufige Höhepunkt dieses Wahnsinns ereignete sich ausgerechnet in der Nacht vor der Hochzeit seiner Tochter mit Jeff Sessler und weil das ganze so krass ist, lassen wir MacKenzie einfach mal persönlich sprechen:

“Ich hatte massenweise Pillen geschluckt, mein Vater hatte alles Mögliche konsumiert. Schließlich hatte ich einen Filmriss auf dem Bett meines Vater. Mein Vater war ein Mann ohne Grenzen. Er war voller Liebe und er war krank von all den Drogen. Ich wachte in dieser Nacht aus dem Delirium auf und bemerkte, dass ich Sex mit meinem eigenen Vater hatte. Ob das schon vorher passiert ist?! Ich weiß es nicht. Alles was ich sagen kann ist, dass es mir das erste Mal bewußt wurde. Für einen Moment war ich in meinem Körper, die grausige Wahrheit und dann bin ich wieder in mein Delirium gerutscht.”

Als Tochter und Vater schließlich gemeinsam in die Reha gingen, soll sich zwischen den beiden sogar eine “einvernehmliche” sexuelle Beziehung entwickelt haben. Na ja das klingt wohl eher nach einer Schutzbehauptung von MacKenzie Philips, denn sie gibt zu dass sie sich in dieser Zeit überhaupt nicht wohl gefühlt und sich mit ihrem dunklen Geheimis von der Außenwelt isoliert hat. Papa Philips träumte davon auszuwandern, um dann mit seiner Tochter “unbekannterweise” ein neues Leben zu starten.

Einfach nur noch pervers oder?! John Philips starb im Jahre 2001 und schmort seitdem garantiert in der Hölle. Sein Verständnis von “Liebe schenken” war total krank, zumal er MacKenzie auch noch den ersten Schuß Heroin verpaßt hat. Wirklich tolle Geschenke, die er da gemacht hat!! Am meisten hat es mich schocktiert, wie das Opfer hier seinen widerlichen Täter scheinbar noch in Schutz nimmt und entschuldigt. Den ganzen Hass und die Agressionen hat sie hoffentlich schon in einer Therapie rauslassen können.

Wie sie ins normale Leben zurückgefunden hat, werden wir in der nächsten Ausgabe der “Oprah Talkshow” erfahren, denn dort ist sie als Gast eingeladen und der Pottschalk dachte schon das Whitney Houston das Schocker-Interview des Jahres abgeliefert hat, aber so kann man sich irren…