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Der Pottschalk hat sich mal wieder an ein Interview gewagt und den “Oliver” aus Verbotene Liebe befragt. Dafür habe ich mir extra ein paar sehr direkte Fragen ausgedacht, die Jo Weil auch zum größten Teil beantwortet hat. Das Privatleben hat den Pottschalk natürlich am meisten interessiert, aber da gab man sich doch sehr professionell, was das “Gesagte” allerdings in keinster Weise langweilig macht. Manch einer hätte mir solche Fragen eh direkt um die Ohren gehauen oder das Interview einfach komplett geschmissen. So jetzt will ich Euch aber nicht länger vorenthalten, was der Jo Weil dem Pottschalk denn so alles verraten hat:

Ist Soap-Darsteller dein Traumjob?

Mein Traumberuf ist (und war es schon immer) Schauspieler – insofern bin ich sehr glücklich darüber, bei „Verbotene Liebe“ die Rolle des Olli zu spielen. Diese Produktion gibt mir die Möglichkeit fast jeden Tag zu drehen, mich immer wieder auszuprobieren, weiterzuentwickeln. Für mich als Workaholic ist das ein toller Zustand.

Was sagst du Kritikern die behaupten, dass hat nichts mit Schauspiel zu tun?

Die lade ich herzlich dazu ein, einfach mal einen Tag lang einen Blick hinter die Kulissen einer Daily-Produktion zu werfen. Um in einer solchen Produktion bestehen zu können, muss ein Schauspieler extrem konzentriert und gut vorbereitet sein, in kürzester Zeit eine enorme Bandbreite an Emotionen spielen können. Ich bin mir sicher, dass jeder der Kollegen, der es schafft in 20 Minuten Drehzeit eine gute Szene zu spielen (und das ist fast immer der Fall), bei einer Produktion, in der er/sie mehr Zeit hat, großartige Leistungen abliefern kann.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

Das tolle an meinem Beruf ist, dass ich nicht genau weiß wie die Zukunft aussieht! Deshalb habe ich vor einiger Zeit damit aufgehört, mir Gedanken darüber zu machen. Ich lasse mein Leben einfach auf mich zukommen und vertraue darauf, dass es noch viele gute Dinge für mich bereithält. So war es bisher und so wird es auch hoffentlich bleiben. Mit dieser „Es kommt wie es kommt“-Einstellung lebe ich sehr gut! Aber einmal beim „Traumschiff“ mitspielen – das wäre schon ein Traum.

Mal angenommen dein Serien-Kollege “Thore Schölermann” wäre auch im richtigen Leben schwul,
hätte dann aus Euch beiden ein Paar werden können?

Für diese Frage müsste ich nicht nur über mein Privatleben plaudern, sondern auch noch über Thore‘s – insofern werde ich die nicht beantworten. Wir verstehen uns, als Kumpels, super – das reicht als Info und ist auch gut so!

Kann man seine Emotionen vor der Kamera wirklich ausblenden?!

Ziel des Schauspielers ist es doch vor der Kamera Emotionen zu zeigen – insofern wäre es ziemlich schlimm, wenn man seine Emotionen beim Dreh ausblenden würde.

Genug von Pottschalks schwulen Fantasien – Wie siehts denn bei dir privat aus?! Freundin oder Freund und wenn du Single bist, wer hat bei dir ne Chance?

Lieber Pottschalk, wir kennen uns doch schon ne Weile – daher weißt du doch auch, dass mein Privatleben nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hat. Nur so viel: ja, ich bin seit Anfang dieses Jahres Single. Zuvor war ich 5 Jahre lang in einer Beziehung. Momentan hat man es schwer bei mir, da ich noch nicht bereit für eine neue Partnerschaft bin – wer sich den Kampf aber zutraut – ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen (lacht).

Warum wird in Deutschland nicht so ein Hype um die Stars gemacht wie in Amerika?

Da habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung.

Welchen Promi würdest du mal gerne an den “sprichwörtlichen” Pranger stellen und warum?

Die Antwort ist jetzt nicht wirklich spannend – aber: keinen! Ich denke, jeder soll seinen Job so machen wie er ihn für richtig hält. Jeder muss dann auch für sich mit den Konsequenzen, die das mit sich bringt, leben können. Insofern habe ich Respekt vor jedem, der sich mit seinem „Promi-Status“ einigermaßen gesund durchs Leben schlägt. Deshalb stelle ich auch niemanden an den Pranger.

Bild via ARDFoto/Glitsch