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Leila K war die schwedische Dance Pop-Sensation der frühen 90iger und konnte mehrere Charterfolge mit “Open Sesame” oder dem Plastic Bertrand Cover  “Ca plane pour moi” verzeichnen. Mit dem etwas hiphop-lastigeren Hit “Got to get” schaffte sie ihren Durchbruch bereits im Jahre 1989. Doch nach dem Krebs-Tod ihres Produzenten fand auch ihrere Karriere ein jähes Ende und so blieb von der sehr extrovertierten Künstlerin nur noch eine sehr tragische Skandal-Nudel übrig.

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Deswegen kann man Leila K auch getrost als skandinavische Amy Winehouse bezeichnen. Auf dem Tiefpunkt ihres Lebens war sie nicht nur drogenabhängig, sondern lebte auch als Obdachlose noch auf der Straße. All ihre Peinlichkeiten wurden in den schwedischen Gazetten bestens dokumentiert. So konnte man Fotos sehen, die den ehemaligen Star als Obdachlose zeigen oder las in regelmäßigen Abständen von dem Ärger den sie sich mal wieder mit dem Gesetz eingefangen hatte.

Unter anderem soll sie sogar auf einem Fußballplatz gezeltet haben und als die Herren am nächsten Tag spielen wollten, hat sie einen Sitzstreikt veranstaltet. Schließlich mußte die Polizei anrücken, doch anstatt aufzugeben soll sie sich ausgezogen und angefangen haben zu masturbieren.

Schließlich wagte sie die Flucht nach Ibiza und bereits im Flieger dorthin soll sie unangenehm aufgefallen sein. Nicht nur das Personal mußte unter ihren Pöbeleien leiden, sondern auch die anderen Passagiere, da sie im Flugzeug stinkbesoffen Sex hatte. Als man den die Maschine trotz der etwas sehr heißen Fracht sicher auf Ibiza landen konnte, wurde sie direkt verhaftet und zurück nach Schweden gebracht.

Dort wurde sie erstmal zu 3 Monaten Haft verurteilt und während sie im Knast saß versuchten einige Hardcore-Fans mit der Hilfe eines Plattenlabels ein limitiertes “Best of Album von Leila K” zu veröffentlichen. Mit den Einahmen wollte man ihr aus dem Sumpf helfen, aber die ganze Aktion brachte nicht genügend Kohle.

Im Jahre 2007 konnte man sogar lesen das Leila K an eine Überdosis Drogen gestorben sei. Dieses Gerücht hielt sich über Monate und konnte erst wiederlegt werden, als sie in der Mitte des gleichen Jahres überraschenderweise ihr Buch “Bögjävlar” vorstellte. Damit konnte sie letztendlich zumindest in ihrem Heimatland ein viel gelobtes Comeback feiern. Nach all den Jahren der Schmach und teilweiser haarsträubender Boulevardgeschichten hat Leila K wohl endlich wieder ihren festen Platz in der Gesellschaft gefunden.

Als der Pottschalk die erschütternde Geschichte eines 90iger Jahre Dance-Idols gelesen hat, mußte er direkt an die Zukunft von Amy Winehouse denken. Ob es für diese Frau wohl auch noch ein Happy End geben wird?

“Now licky licky, come down!” und “Dengaza dengazadeddely Deng ding come mi say!!” Solche kultigen lyrischen Efindungen gab es nur in der legendären 90iger Jahre Dancefloor-Szene. Man war das ne geile Zeit – Überzeugt Euch selbst mit Leila K und Open Sesame:

Thanx to “Ideale”….