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Ist die Pariser Modewelt mittlerweile so verzweifelt, dass sie jetzt schon so eine “Wuchtbrumme” wie Beth Ditto zur Stilikone küren müssen?! Diese Frage fand der Pottschalk in einen der zahlreichen Kommentare zum “Beth Ditto ist die Queen der “Paris Fashion Week“-Artikel und muss ehrlich eingestehen, dass ihn das zum Nachdenken angeregt hat.

Warum hat man sich nach Dita von Teese ausgerechnet Beth Ditto als Stilikone ausgeguckt?! Wollte man damit vielleicht wirklich nur provozieren und hat die “The Gossip”-Sängern als Werbemaßnahme in Übergröße missbraucht? Irgendwie kann man sich das schon sehr gut vorstellen, denn selbst die Haute Couture befindet sich ja derzeit in der Krise und muss um ihre reichen Kundinnen buhlen. Letztere haben garantiert nicht alle Kleiderständer-Größe und können sich mit den Laufsteg-Gerippen zumindest körperlich garantiert nicht identifizieren. Trotzdem bleibt die Beth als dicke Stilikone nur ne nett gemeinte Geste, denn die eigentlichen  Models stachseln immer noch mit “Size 0″ über den Laufsteg. Im Endeffekt kann man diese Aktion auch definitiv als Armutszeugnis der Modebranche ansehen, die derzeit anscheinend nicht weiß wo sie überhaupt hinwill bzw. hingehört.

Für Beth Ditto allerdings ist es einfach ne prima Sache, denn die Frau hat es schon lange verdient mit der gleichen Aufmerksamkeit beschenkt zu werden, die sonst nur so schlanke Pop-Sternchen wie Katy Perry und Co. bekommen.  Ihr Nackt-Cover für die Zeitschrift “Love” ist natürlich geschmacksache, denn nicht jeder findet “dick ist schick”. Trotzdem finde ich das die Illustration im Gesamtkonzept einen künstlerischen Wert hat!

Es handelt sich nicht um  ein “billig provokatives” Nackt-Foto einer fülligen Frau, sondern um ein Bild das mit sehr viel Liebe zu Detail gestaltet wurde. So sieht es jedenfalls der Pottschalk und auch wenn mich die fülligen Formen auf den ersten Blick etwas erschlagen haben,  so finde ich das Beth Ditto definitiv “Das sexieste Michelin-Männchen der Welt” ist!

Bild via Love