alohaDie zweitägige Rückreise hat aber übelst ihre Spuren hinterlasen. Der Pottschalk hat nen mega “Jetlag” und kann aber sagen, dass es ein verdammt geiler Urlaub war. Amsterdam, Las Vegas, Honululu und Tinitus!! Tinitus?! Yep genauso ging der Urlaub los, mit einem fetten Pieeepppppp im linken Ohr. Irgendwie hatte ich mir die ganze Zeit Streß gemacht, da ich sicher war das bei den ganzen Flügen doch irgendwas schief laufen müßte. Nach meinem unfreiwilligen “Luxus-London”-Trip bin ich da etwas gebranntmarkt. Der Pottschalk ist manchmal ein echter “Großstadt Neurotiker” und als er nach seinem ersten Reise Stop im Hotel in Las Vega eincheckte, wurde er dafür auch extrem belohnt.

Nach 16 Stunden eingefercht im Flugzeug sitzen, war mein erster Gang auf die Toilette in meinem Hotelzimmer. Ohhh diese Beinfreiheit, man war das bequem und ich war mir sicher, dass jetzt der Urlaub endlich losgehen könnte. Doch als die Toilettentür ins Schl0ß fiel, überkam mich gleich die nächste Paranoia!!! Amerikanische Türgriffe!!! Arghh…- wie funktionieren diese runden “Door-Knobs” eigentlich?! Knopf reindrücken, drehen, Tür öffnen?! Wird schon irgendwie klappen…dachte ich…doch es klappte nicht.

Ich hatte mich auf dem Klo eingeschlossen und kam nicht mehr raus!! Irgendwas klemmte (mal abgesehen von meiner “Reise bedingten Verstopfung”..) da und so verbrachte ich meine ersten “echten” 30 Urlaubs-Minuten auf der Toilette, während die Haustechnik den kompletten Türknopf ausbauen mußte, da dieser wirklich im Arsch war. Zum Glück bin ich nicht alleine in den Urlaub gefahren, sonst würde ich warscheinlich jetzt immer noch auf dem Klo hängen und Zellstoff essen….

Pottschalk kurz vorm Nevernzusammenbruch, doch ab da ging es dann nur noch bergaufwärts. Nach einer kurzen Beschwerde beim Hotel-Management wurde das Zimmer “upgegradet”, so dass ich eine echt geile Luxus-Suite für den Rest des Aufenhaltes bekam und ne echt schöne Aussicht auf Las Vegas genießen durfe.

Auf “Oahu/Hawaii” gab es dann auch natürlich nen besseren Mietwagen zum gleichen Preis und das Hotelzimmer war ein Apparment, welches größer als mein Kölner Wohnung war und im 40. Stock einen atemberaubenden Blick über das “hässliche Honolulu” und die wunderschöne Natur im Hintergrund bot.

Ja so zeigte sich “Amerika” dann doch von seiner schönsten Seite, wenn man mal von den ganzen Sicherheits-Checkups am Flughafen absieht. Als es  in Amsterdam am Flughafen losging wurde man quasi direkt “verhört” und musste Rede und Antwort stehen: “Was wollen sie in Amerika?!” Wie lange kennen sie ihre Begleitung schon?! Was machen sie beruflich?!….Sowas muss man erstmal sacken kassen und da der Pottschalk ja auch so terroristisch aussieht wurde er an jedem Flughafen für den “Special Security Checkup” ausgewählt. Da wird man dann aus der Schlange rausgezogen, körperlich abgetastet und darf dann das Händgepäck nochmal intensiv untersuchen lassen.

Trotz dieser extremen Reisebedinungen und einer Netto-Rückflugzeit von 17 Stunden (incl. 2 Mal umsteigen) würde ich es jeder Zeit wieder tun, denn nach dem weltlichen “Sündenpfuhl” Las Vegas, bot das himmlische Hawaii dem Pottschalk ein paar verdammt schöne Stunden und kurierte ihn auch wieder halbwegs von seinem Tinitus!! Nach  4 Tagen war das Piepen im Ohr auch endlich weg oder vielleicht höre ich es auch einfach nicht mehr…
hawaiii2
So und jetzt will Euch der Pottschalk aber nicht mehr mit seinen Urlaubserinnerungen langweilen, sondern wieder mal für ein paar aktuelle News sorgen. In der Zwischenzeit könnt ihr ja mal versuchen den Namen des coolsten Fisch dieses Planeten auszusprechen: “Humuhumunukunukuapua’a”!

humuhumunukunukuapuaa

Diese Lippen laden doch echt mal zum knutschen ein oder?! Da kann Chiara Ohoven nur neidisch aus der Wäsche gucken und es ist auch nicht verwunderlich, dass der Humuhumunukunukuapua’a bei diesem geilen “Flossendesign” zu Staatsfisch von Hawaii auserwählt wurde…